Donnerstag, 24. Oktober 2019

Mikes Tagebuch

Tagebuch-Schreiber.
Antwort auf anonymen blog für Preis nominiert

Vor sechs Jahren ist Ruthard Stachowske als Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch (2012 verschenkt an die Step gGmbH Hannover, 2014 geschlossen) von der damaligen Geschäftsführerin Gisela van der Heijden (heute Bayerisches Rotes Kreuz Erding) fristlos entlassen worden. Kurze Zeit darauf bekam ich eine mail von einem anonymen Absender, der mich auf einen neuen blog hinwies. 

Die mail klang ziemlich höhnisch, der blog war schlimm. Das Ziel eindeutig: Ex-Klientinnen, Ex-Klienten und ihre Kinder sollten verleumdet, Ruthard Stachowske von jeder Kritik befreit werden. Gisela van der Heijden reagierte auf diese Veröffentlichung ebenso entsetzt wie ich, die Lüneburger Polizei ließ den blog in Deutschland verbieten, er zog nach Ungarn um.

Um den blog bei google nach hinten zu drücken, reagierte ich mit einem blog, in dem mein Jagdterrier Mike Tjaden seine "schlimmen Erfahrungen" mit mir schilderte. Ich verwendete für diesen blog die gleiche Adresse wie die anonymen blogger, ich ließ nur einen Bindestrich weg.

Als Serdar Saris von der Step gGmbH Hannover die Nachfolge von Gisela van der Heijden antrat, informierte ich ihn brieflich über den anonymen blog. Er ließ meinen Brief ungelesen wieder an mich zurückgehen. Auch der Rektor der Evangelischen Hochschule Dresden (dort ist Stachowske Honorarprofessor) hüllte sich in Schweigen. Peinlich verhielten sich also beide. Serdar Saris hatte Ruthard Stachowske inzwischen wieder eingestellt. 

Jetzt habe ich die Erfahrungen meines Jagdterriers zu einer Broschüre zusammengefasst. Sie ist im Kindle-Shop als e-book und bei Amazon als Print erschienen. Hier bestellen

Das Tagebuch von Mike Tjaden ist inzwischen für den Kindle Storyteller 2017 nominiert worden. Also Pfoten drücken! 

Impressum

Verantwortlich für diese Seiten:
Heinz-Peter Tjaden
Up`n Kampe 6
30938 Burgwedel
heinzpetertjaden02@gmail.com

www.burgdorferkreisblatt.de
www.regionhannover.website
http://heinzpetertjaden.wordpress.com
www.heinzpetertjaden.de 

Der Verfolgte

Auch sein Portal wird
missbraucht. Foto: Wikipedia
Auch bei medium.com kann man verleumdet werden

23. Oktober 2019. Evan Williams ist 47 Jahre alt und in den USA geboren, er entwickelte die Webseite blogger.com und nahm sie 2003 mit zu google. Bei google arbeitete er eineinhalb Jahre lang, dann entwickelte er die Software für Twitter. Im August 2012 gründete er Medium.com.

Ruthard Stachowke ist 62 Jahre alt und am Niederrhein geboren, er übernahm 1993 die Leitung der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch (TG), die mit familienorientierter Drogentherapie warb, Anfang Juli 2011 bekam dieser Sozialpädagoge von der neuen Geschäftsführerin Gisela van der Heijden die fristlose Kündigung, 2012 wurde die TG an die Step gGmbH Hannover verschenkt und 2014 geschlossen. Stachowske wehrte sich erfolgreich gegen die fristlose Kündigung, bekam von der Step gGmbH immer wieder Stellenangebote, nahm aber keins an. 

Auf meine Berichte über die TG reagierte Stachowske 2010 und 2011 nicht nur mit zumeist erfolglosen Klagen, die ihm schließlich von Gisela von der Heijden verboten wurden, sondern Anfang 2011 auch mit einem Beitrag auf den offiziellen TG-Internetseiten, in dem er sich als Opfer der Schulmedizin und (!) der Kinderporno-Industrie darstellte. Van der Heijden löschte diesen Beitrag wieder. Im Herbst 2011 erschien im Internet ein erster anonymer blog, in dem Stachowskes Behauptungen wiederholt wurden. Ich bekam eine höhnische - und ebenfalls anonyme - mail, in der ich auf diesen blog aufmerksam gemacht wurde. Gisela van der Heijden reagierte so entsetzt wie ich, denn in diesem blog wurden auch Dokumente veröffentlicht, die nach Stachowskes Entlassung aus der TG gestohlen worden waren.  Der blog wurde mit Hilfe der Lüneburger Polizei in Deutschland und in der Schweiz verboten, er zog nach Ungarn um.

Später tauchten weitere anonyme blogs auf, in denen über mich unglaubliche Behauptungen aufgestellt wurden. Heute habe ich einen Beitrag entdeckt, der im April 2016 anonym bei medium.com veröffentlicht worden ist. Angeblich habe ich "nachweisbar" Beziehungen mit der Pädophilen-Szene. Das hat auch schon Ruthard Stachowske behauptet...Würde man diesen Sozialpädagogen fragen, was er mit diesem Beitrag zu tun hat, würde er sicherlich sagen: "Nichts!"

Ich habe web.com aufgefordert, den Beitrag sofort zu löschen.

24. Oktober 2019. Der Beitrag ist gesperrt. Die Meldung lautet: "This account is under investigation or was found in violation of the Medium Rules."  






Freitag, 19. April 2019

Cabeças fracas

Ich sitze gerade hier. 
Anonym auch auf Madeira

Wie die Übersetzung lautet, können die anonymen Blogger, die mir im Netz seit Jahren einen Lebenslauf andichten, weil sie sich mit der Schließung einer üblen Einrichtung in Lüneburg nicht abfinden können, selbst ermitteln.

Ich bin derzeit zum dritten Mal auf Madeira, wohne in einem tollen Hostel, lerne fantastische Menschen kennen und genieße das Leben auf dieser Insel - und was finde ich beim googeln unter meinem Namen? Einen blog, den man von Deutschland aus nicht finden kann, weil der Anbieter in Paris sitzt.

Da ich nicht davon ausgehe, dass man meinen Namen in Frankreich, Spanien und Portugal googelt, weil ich so berühmt bin, kann die Frage nur lauten: Was soll das? Mir ist zwar bekannt, dass es in einen Kopf ohne Gehirn genauso wenig reinregnen kann wie in einen Kopf mit Gehirn, aber hier regnet es selten.

In meiner Hosentasche steckt ein Zettel. Dort steht, geschrieben von einer Frau, über die ich gerade eine Geschichte schreibe: "En gosto de ti." Erwähnt doch mal diesen Satz - im nächsten gefälschten blog über mich...Ihr müsst ihn ja nicht verstehen. Und belästigt damit die Japaner. Oder können die meinen Namen von Tokio aus auch schon googeln?